Ein echter Fall: Wie Detektive in Wirklichkeit ermitteln!

Straßen, Häuser, Zieperson in Genf

Die Arbeit von Detektiven bei ihren Einsätzen erfordert viel Erfahrung, Fingerspitzengefühl, Ausdauervermögen und den Einsatz von Profi-Detektiv-Technik, um Fälle für Mandanten aufzuklären und hieb- und stichfest zu dokumentieren.

Es versteht sich von selbst, dass Observationen von Zielpersonen nur mit äußerster Diskretion durchgeführt werden. Dabei geht es jedoch meist nicht um wilde Verfolgungsjagten, sondern um solide Recherche der Fakten, Adressen, Freunde, Kollegen und Gewohnheiten von Zielpersonen. Anschließend stehen meist Ermittlungen und Beschattungen auf dem Programm, bei denen es darum geht, möglichst unauffällig handfeste Beweise zu beschaffen und Delikte, Verfehlungen und Straftaten aufzuklären.

Authentischer Überwachungsreport

Lesen Sie hier einen Ausschnitt aus dem authentischen Überwachungsreport zu einem grenzübergreifenden Fall, der unsere Detektive von Frankfurt/Main in die Schweiz - nach Genf - führen sollte. Aus Gründen des Mandantenschutzes sind die Ortsangaben leicht verändert (mit Sternchen gekennzeichnet) und die Bilder zum Teil durch Pixel unkenntlich gemacht.

Überwachungsreport einer Sorgerechtsstreit-Ermittlung in Genf (Schweiz)

- Ein authentischer Fall – wie echte Detektive arbeiten -

 

Auftragsbeschreibung:
Der Frankfurter Ex-Ehemann von Fabienne D.* beauftragte die Detektei AS Frankfurt im Rahmen einer grenzübergreifenden Sorgerechts-Ermittlung mit dem Auffinden und der Observation seiner Ex-Ehefrau. Ziel: den Verbleib des gemeinsamen Kindes herauszufinden und das Kind im Rahmen einer „Kindesrückführung“ zurückzuholen.

Die Ausgangslage
Ein Auftraggeber aus Bad Homburg, der in Frankfurt Sachsenhausen arbeitet - hat das Sorgerecht  für seine Tochter zugesprochen bekommen, weil die Mutter des Kindes drogenabhängig wurde und im Milieu des Frankfurter Bahnhofsviertels "versackte".

Der seriöse Geschäftsmann bittet die Detektei AS in seinem Büro in Frankfurt Sachsenhausen, das verschwundene Kind aufzuspüren und zurück nach Bad Homburg – wo er wohnt - zu bringen. Im Detektiv-Jargon nennt sich das eine „Kindesrückführung“.

Vorgeschichte:
Die drogenabhängige Ex-Frau hatte schon einmal vergeblich versucht, das gemeinsame Kind aus dem Kindergarten zu entführen.

Vor wenigen Tagen dann hatte die Ex-Ehefrau - zusammen mit einer Komplizin - der jetzigen Lebensgefährtin des Frankfurter Geschäftsmannes das Kind im Nordwestzentrum (einem Einkaufszentrum in der Frankfurter Nordweststadt) brutal entrissen - und war geflüchtet. Die gleich eingeschaltete Polizei konnte die „Kindesentführerin“ bislang nicht ermitteln.

Da es sich voraussichtlich um einen grenzüberschreitenden Fall handelt, entschloss sich der Kindesvater die Detektei AS in Frankfurt mit den Ermittlungen zu beauftragen. Denn eine europaweit tätige Detektei kann schneller und einfacher im Ausland ermitteln, als nationale Behörden.

Unser Mandant hatte im Freundeskreis erfahren, dass seine Ex-Ehefrau wohl in Genf verkehrt. Sie soll dort in einer Bar arbeiten und in einem Wohnkomplex Unterschlupf gefunden haben.

Der Mandant teilte den Detektiven der Detektei AS Frankfurt den Namen der Bar, die Straße (Rue de Lausanne*) und mögliche Hausnummern mit. Auch zu dem Apartmentkomplex gibt es Angaben. Nicht jedoch zur darin befindlichen Wohnung. Nur soviel: Eventuell soll die Wohnungsnummer eine „3“ enthalten. Außerdem übergibt er den Privatdetektiven Bilder von seiner Ex-Frau und dem vermissten Kind.

Nach weiteren Vor-Recherchen machen sich die zwei Detektive auf den Weg nach Genf. Das Detektiv-Duo besteht aus einem Privatdetektiv und einer Detektivin, da das vermisste Kind bei der möglichen Kindesrückführung zu einer Frau evtl. eher Zutrauen findet und sich nicht unnötig ängstigt.

Überwachungsbericht

15.00 Uhr Ankunft der Detektive in Genf (Schweiz).

Die Detektive im Einsatz versuchen zuerst die genannte Bar – wo die Kindesentführerin arbeiten soll – ausfindig zu machen. Ausgangspunkt der Observation sollte eine Bar namens „Barolio“* oder „Sexibar“* in Genf sein, in der Fabienne D. angeblich arbeitete. Leider konnten die Detektive eine Bar dieses Namens nicht finden. Sie stellen fest, dass der Name der Bar und die Ortsangabe nicht stimmen. Also fahren die Detektive zur angegebenen Wohnadresse der EX-Frau, beobachten den Wohnkomplex und recherchieren im Haus.

15.45 Uhr Ankunft am genannten Apartment-Komplex.

Nach der Ankunft vor dem Wohnkomplex in der „Rue de Geneve 89“* überprüft einer der Detektive gleich Klingelschilder, Briefkästen und Wohnungstüren nach Namen und Hinweisen.
In der großen Apartmentanlage soll die Zielperson leben. Hier erhoffen sich die Detektive weitere Informationen und Spuren zu finden.

Apartmentanlage in Genf
Apartmentanlage in Genf, wo die Zielperson vermutlich wohnt
16.35 Uhr Ankunft am genannten Apartment-Komplex.

Die Detektive beobachten viele Menschen, die in der Apartmentanlage ein- und ausgehen. Die Mehrzahl dieser Personen ist farbig und stammt scheinbar aus dem Ausland.

Eingang zum Wohnhaus der Zielperson in Genf
Eingang zum Wohnhaus der Zielperson in Genf

Die Detektive nehmen den Eingang genauer ins Visier.

Der Eingang der Hausnummer 89* ist gleichzeitig der Eingang für die Rue de Geneve 46*.

Damit kommen rund 60 Apartments als Wohnung von Fabienne D. infrage, die sich auf sechs Etagen verteilen. Außerdem scheint es unter dem Dach weitere Apartments zu geben.

Flur
Die Detektive durchkämmen Stockwerk für Stockwerk nach Hinweisen

Auf jeder der sechs Etagen gibt es ein Apartment, mit einer „3“ in der Nummernkennzeichnung, also zum Beispiel Apartment 203, 302, 303, 403 usw. An allen Apartments befinden sich Namensschilder, leider findet sich der Name der Zielperson nicht darunter.

An der Tür von Apartment 103 befindet sich kein Name. Es dringt kein Licht aus dieser Wohnung nach außen.

Zielperson von Hinten
Mögliche Zielperson von Hinten
19.42 Uhr, eine mögliche Zielperson verlässt das Haus.

Um 19:42 Uhr fällt den Detektiven vor der Apartmentanlage Rue de Geneve 46* eine junge Dame auf, die gerade das Haus verlassen hat. Sie trägt eine Kapuzenjacke, sodass es unmöglich ist, ihr Gesicht zu erkennen. Von der Körpergröße und Erscheinung her, könnte es sich um die Zielperson handeln. Deshalb beschließen die Detektive, die Frau zu observieren.

Detektive observieren Zileperson
Die Detektive observieren die mögliche Zielperson

Eine Weile folgen die Detektive der jungen Frau, dann überholen sie sie, um ihr Gesicht sicher erkennen zu können. Leider hat sie die Kapuze sehr weit ins Gesicht gezogen, sodass eine genaue Einschätzung unmöglich ist.

In jedem Fall ähnelt sie der Zielperson, so dass die Detektive der Detektei Frankfurt beschließen, sie auf ihrem Weg durch die Straßen von Genf weiter unauffällig zu begleiten.

Zielperson betritt Apartmenthaus
Zielperson betritt Apartmenthaus mit Schlüssel

Um 19:54 Uhr erreicht die mögliche Zielperson ein Privathaus am Boulevard de Geneve 7, unweit von ihrer eigenen Apartmentanlage.

Die junge Dame verschafft sich mithilfe eines Schlüssels Zutritt zum Haus und steuert auf den Fahrstuhl zu.

Klingelschild
Die Privatdetektive überprüfen die Klingelschilder

In diesem Haus befinden sich 3 Apartments in jeder Etage, was die Detektive mit Fotos der Briefkästen im Erdgeschoss dokumentieren. Der Fahrstuhl stoppt in der 3. Etage – es ist jetzt 19:55 Uhr.

Soweit die Detektive im Einsatz die Situation einschätzen können, scheint sie sich nach dem Verlassen des Aufzuges nach rechts zu wenden und dort eine Wohnung zu betreten. Eventuell betritt sie auch die Wohnung direkt gegenüber vom Fahrstuhl.

Klingelschild 2

Laut der Briefkästen sollte die eine Wohnung von Personen mit den Namen Georg* und French* bewohnt sein, doch befindet sich auch hier wieder kein Klingelschild. An der Wohnung rechten vom Lift befinden sich Klingelschilder mit den Namen E. Blanc* und A. Durand*.

Zielperson geht in ein Haus
Die Privatdetektive beobachten das aufgesuchte Haus der Zielperson

Die Privatdetektive beobachten das aufgesuchte Haus der Zielperson
Die Detektive können die Dame von der Straße her nicht sehen und deshalb auch die Situation nicht genau einschätzen. In beiden für ihren Aufenthalt infrage kommenden Wohnungen brennt Licht.

Zielperson auf dr Straße
20.30 Uhr, die mögliche Zielperson verlässt das Haus

Um 20:30 Uhr verlässt die möglich Zielperson das Genfer Wohnhaus und geht zu einer Bushaltestelle. Wieder hat sie die Kapuze ihrer Jacke aufgesetzt, doch ist ihr Gesicht nun gut zu erkennen. Die Detektive können eindeutig erkennen, dass es sich um die Ex-Ehefrau und Kindesentführerin Fabienne D. handelt.

Zielperson wird von Privatdetektiven observiert
Die Zielperson wird von den Privatdetektiven observiert


Immer wieder sieht sich Fabienne D. um und beginnt schließlich zu laufen, um den Bus noch zu erwischen. Nur eine Haltestelle später verlässt sie den Bus wieder gegenüber ihrer Apartmentanlage in der Rue de Geneve*.

Den Detektiven fällt auf, dass sie ihre Kapuze selbst im Bus nicht abgesetzt hat.

Beschattete Zielperson vor ihrem Haus
20.36 Uhr, Janine V. kommt vor ihrem Apartmentkomplex an

Fabienne D. verlässt den Bus um 20:36 Uhr und betritt ihre Apartmentanlage. Sie betritt sofort den Aufzug, dessen Türen geöffnet waren. Der Aufzug stoppt in der 3. Etage. Leider können die Detektive nicht erkennen, wohin sie sich wendet. Von der Straße aus beobachten sie, dass die drei von der Straße aus gesehen links liegenden Apartments dunkel bleiben. In den zwei von der Straße aus rechts liegenden Apartments dagegen brennt Licht. In einem der Apartments wird zusätzlich ein Licht angeschaltet – da muss es sein.

21.00 Uhr, die Detektive suchen die vermutete Wohnung auf

Die Detektive beschließen zum Frontal-Angriff überzugehen und die Frau mit Ihrem strafbaren Verhalten zu konfrontieren. Vor der Wohnungstür angekommen, hören die beiden Detektive 2 Frauen- und eine Kinderstimme.

Sie klingeln und stellen die verblüffte Frau zur Rede. Sie wirkt fahrig, was auf Drogenkonsum hinweist, ist aber trotzdem ansprechbar. Die Detektive machen Fabienne D. deutlich, dass sie eine schwere Straftat begangen hat und nur mit einem blauen Auge davon kommen könne, wenn Sie das Kind sofort den Detektiven übergeben würde, damit diese das Kind dann dem sorgerechtsberechtigten Vater zurückbringen könnten. Sie wirkt eingeschüchtert und kraftlos.

Noch in der Wohnung rufen die Detektive den Vater in Bad Homburg an und verbinden Ihn mit der Ex-Frau. Anschließend spricht der Vater noch mit seinem Kind, um es zu beruhigen und ihm mitzuteilen, das es mit den Detektiven nach Hause fahren könne.

21.36 Uhr, die Detektive verlassen die Wohnung mit dem vermissten Kind

Die Detektive packen die notwendigsten Sachen des Kindes ein und verlassen sehr zügig die Wohnung der Ex-Frau, um auf dem schnellsten Weg nach Bad Homburg zu fahren.

03.54 Uhr, die Detektive kommen vor dem Haus in Bad Homburg an

Mitten in der Nacht – um 02.54 Uhr erreichen die Detektiv mit dem schlafenden Kind das Haus des Auftraggebers in Bad Homburg und übergeben dem erfreuten Vater das entführte Kind, der vor Freude ganz außer sich ist. Das schläfrige Kind wird sofort ins Bett gebracht.

Der Vater teilt den Detektiven mit, dass er froh ist sein Kind wiederzuhaben und auf strafrechtliche Schritte gegen seine Ex-Frau verzichtet, da diese durch Ihre Drogenabhängigkeit genug gestraft sei.

04.48 Ankunft in der Detektei Frankfurt Niederlassung

Die beiden Privatdetektive fahren noch kurz in der Niederlassung der Detektei AS Frankfurt – im Maßholderpfad – vorbei, um die Beweisfotos und das technische Equipment in der Niederlassung abzugeben. Ein langer Observationstag ist für die beiden Ermittler nun zu Ende. Aber, der nächste Fall wartet schon ...

 

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Unsere Detektive im Einsatz ermitteln nicht nur in Deutschland und der Schweiz, sondern auch in ganz Europa. Sehr häufig ermitteln wir in Spanien, da unsere Detektive gute Orts- und Sprachkenntnisse haben.

Lassen Sie sich von einem Berufsdetektiv kostenlos beraten, wenn Sie einen Verdacht haben, Beweise brauchen oder aus anderen Gründen die Hilfe einer Detektei benötigen. Diskretion und Vertraulichkeit wird zugesichert.

 

Gebührenfreie Detektiv-Beratung: 0800 861 862 8

Internationale Detektiv-Anfragen: 069 46997261

E-Mail-Anfrage: service@detektiv-im-einsatz.de


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